JEM entschlüsselt #1: Jahwe ist Saturn

Die Bibel ist eines der einflussreichsten Bücher der Geschichte. Dennoch ergeben die meisten modernen und auch traditionellen Interpretationen der Bibel wenig Sinn. Die meisten biblischen Geschichten werden als eine Art indirekter “moralischer Ratschlag” zur eigenen Lebensführung und dem Umgang mit anderen interpretiert. Diese Interpretationen lassen jedoch viele Dinge unerklärt und viele Fragen unbeantwortet. Das gleiche gilt für die griechischen und andere Mythen. Der Zweck dieses und zukünftiger Artikel ist es die wahre Bedeutung dieser antiken Geschichten und ihrer übergreifenden Motive (REM = rassisch-esoterische-Moralisierung) aufzuzeigen.
Dieser erste Artikel behandelt ein paar Grundlagen in Bezug auf den jüdischen Gott und der zugehörigen “Zahlensymbolik”.
REM und JEM (Jewish Esoteric Moralization = jüdisch-esoterische Moralisierung) im speziellen wurde ursprünglich von Mark Brahmin entdeckt. Sein Werk finden Sie auf theapolloniantransmission.com. Diese Artikelreihe versucht seine Ideen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Der jüdische Gott des alten Testaments, Jahwe, ist der griechische Gott Kronos, dessen römische Version Saturn ist. Belege für diese These findet man in Tacitus’ Schriften, der Bibel und im Hebräischen.
Zunächst setzt Tacitus die Vertreibung von Saturn (Kronos) mit der Flucht der Juden aus Kreta gleich:

"Die Juden seien, so erzählt man, von der Insel Kreta geflohen und hätten zu der Zeit, als Saturn durch die Gewalt Jupiters verstoßen wurde und sein Reich verlassen musste, den entlegensten Teil Libyens besiedelt."1

In der griechischen Mythologie wächst Zeus (Jupiter) auf Kreta auf und stürzt später seinen Vater Saturn. Tacitus erzählt uns, dass zum Zeitpunkt als Jupiter Saturn stürzte, die Juden von Kreta flohen und sich in Libyen niederließen. Dadurch setzt Tacitus Saturn mit den Juden gleich. Er bestätigt dies später im Text:

"Am siebten Tag, erzählt man, hätten sie beschlossen zu ruhen, weil ihnen dieser Tag das Ende der Mühsal gebracht habe, späterhin sei, als ihnen das Nichtstun behagte, auch jedes siebte Jahr der Trägheit gewidmet worden. (4) Andere behaupten, diese Ehre gelte dem Saturn: sei es, weil die Idaeer, über die wir erfahren haben, dass sie gleichzeitig mit Saturn vertrieben und die Begründer dieses Volkes gewesen sind, die Grundsätze ihrer Religion tradiert haben, sei es, weil von den sieben Gestirnen, durch welche die Menschen gelenkt werden, im höchsten Kreis und mit besonderer Macht der Saturnstern umläuft; zudem vollendeten die meisten Himmelskörper ihren Weg und ihren Umlauf nach der Siebenzahl." 2

Heute ist uns bekannt, dass die Sonne das Zentrum unseres Sonnensystems ist und der Mond, den wir nicht als Planeten einstufen, um die Erde kreist. Die antike Astronomie jedoch, stellte sich den Mond als eigenständigen Planeten vor, der die Erde am dichtesten umkreise, gefolgt von Merkur, Venus, der Sonne, Mars, Jupiter und schlussendlich Saturn.3

In der Antike stellte man sich den Saturn als siebten Planeten vor.4

Dieser Anschauung folgend, ist Saturn tatsächlich der siebte Planet, was Tacitus’ Worte plausibel erscheinen lässt. Die Wortherkunft des Wochentages Samstag ist im Sabbat, aber auch im Saturn zu finden.5 Im Englischen ist es noch offensichtlicher im Saturday (Saturn’s day = Saturns Tag) zu erkennen. Seitdem der römische Kaiser Konstantin die sieben-Tage-Woche einführte, war der Samstag der siebte Tag in der Woche. Diese Praxis setzte sich im christlichen Europa des Mittelalters fort, ist aber heute nicht mehr allzu weit verbreitet (z.B. noch in den USA).
Aus all dem können wir nun folgern, dass Saturn der von den Juden als jüdisch designierte Planet und die Sieben die jüdische Zahl ist.

Vasari & Cristofano Gherardi, Die Verstümmelung des Uranos.

Vergleichen wir die Geschichte aus Genesis mit der Geschichte des Kronos’ in der griechischen Mythologie, so bestätigt dies den postulierten Zusammenhang. In der originalen Geschichte kastriert Kronos seinen Vater Uranos (den Gott des Himmels) und schmeißt dessen Hoden in das Meer. Daraufhin steigt Aphrodite (Venus) aus dem Meer hervor.

Sandro Botticelli, Die Geburt der Venus

Nachdem Gott im Buch Genesis am siebten Tag ruhte, will er eine Helferin für Adam schaffen. Er lässt Adam einschlafen und entwendet ihm eine Rippe, aus der er Eva formt.
Da ich selber kein Hebräisch kann, werde ich Mark Brahmin in Beziehung auf die Bedeutung der in der Bibel verwendeten Wörter zitieren:

"Tatsächlich ist es so, dass hier in Genesis 2:21, als die Rippe entfernt und das Fleisch wieder geschlossen wird, das Wort für Fleisch basar (בָּשָׂ֖ר) ist. Basar bedeutet auch "Blutsverwandschaft" und "verwandt" im Hebräischen. Im alten Hebräisch wird es bemerkenswerterweise auch als "männliches Genital" verstanden."7
(frei übersetzt)

Dies, zusammen mit der Tatsache, dass die Rippe schon an sich ein Phallus-Symbol ist, lässt uns mehr und mehr die Parallelen zwischen den Geschichten erkennen. Erstens, gibt es eine eindeutiges Motiv der Kastrierung in der Bibel, genau wie in der griechischen Mythe. Zweitens zeigt sich der Leitgedanke, der Schaffung der (ersten menschlichen) Frau durch ein abgetrenntes Genital. Zusätzlich besitzen sowohl Aphrodite als auch Eva eine Assoziierung mit Äpfeln und Gärten.

Aber selbst wenn man noch nicht durch oder von den Parallelen in den Erzählungen überzeugt ist, so bestätigt das moderne Hebräisch die Jahwe-Saturn-Sieben Beziehung ebenfalls:

Saturn = שבתאי
Sabbat = שבת
Sieben = שבע

Wie man sieht fangen all diese Wörter (Hebräische wird von rechts nach links gelesen und geschrieben) sehr ähnlich an und sind wahrscheinlich linguistisch miteinander verwandt.

Viele Leute behaupten, dass die Sechs die jüdische Zahl sei. Dies scheint meistens aus einer Neigung hervorzugehen die Zahl des Antichristen 666 als jüdisch einordnen zu wollen und demnach Juden als dem Christentum entgegengesetzt zu enthüllen. Dieser Gedankengang basiert jedoch auf einem grundsätzlichen Missverständnis der Bibel, wie in zukünftigen Artikeln gezeigt werden soll.
Die Argumente, die die Zahl Sechs als jüdisch bezeichnen sind meistens oberflächlich und einfach zu durchschauen. Ich werde hier nicht genauer auf sie eingehen, da der Leser mit den Informationen, die hier zur Verfügung gestellt wurden, selber in der Lage sein wird sie zu widerlegen.
Eines der mehr überzeugenden Argumente, die der Leser antreffen könnte, ist der sechs-zackige Davidstern. Darauf wird auch in einem zukünftigen Artikel eingegangen werden.


Quellen:

[1] Tacitus, Historiae, 5,2.
[2] Tacitus, Historiae, 5,4.
[3] Eudoxos von Knidos schlug dieses Model bereits 400 v. Chr. vor und Ptolemäus benutzte die gleiche Planetenabfolge, welche dann die nächsten 1400 Jahre Standard war: The Editors of Encyclopaedia Britannica, History of Astronomy, Encyclopaedia Britannica, https://www.britannica.com/science/astronomy/Ancient-Greece (Stand: 03.12.2020).
[4] Grant, Edward (1987), Celestial Orbs in the Latin Middle Ages, Isis, Nr. 78(2), S. 152-173.
[5] Kluge, Friedrich (1989), Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Berlin, New York, De Gruyter, Auflage 22, S. 616-617.
[6] The Editors of Encyclopaedia Britannica, Week, Encyclopaedia Britannica, https://www.britannica.com/science/week (Stand: 20.12.2020).
[7] Brahmin, Mark (2019), The Garden of Eden Part I: Adam the Aryan Cuckold, The Apollonian Transmission, https://theapolloniantransmission.com/2019/02/01/adam-the-aryan-cuckold/ (Stand: 03.12.2020).

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