Wettbewerbspolitik

Wettbewerbspolitik ist eine Kategorie von Markteingriffen. Sie dienen der Bekämpfung von Marktmacht.

Wettbewerbstheorien:

  • Statische Wettbewerbstheorie: Vergleicht Konkurrenz- und Monopolsituation in einem vollkommenen Markt. Kommt zu dem Ergebnis, dass ein Monopol zu Wohlstandsverlust führt und Monopole deshalb durch die Wettbewerbspolitik verhindert werden sollten.
  • Dynamische Wettbewerbstheorie: Monopolgewinne von Pionierunternehmen schaffen Anreiz zur Innovation. Die Imitation der Innovation durch andere Unternehmen dient der Diffusion der Innovation. Wettbewerbstheorie muss nur dauerhafte Monopole verhindern.
  • Evolutorische Wettbewerbstheorie

Wettbewerbspolitische Leitbilder:

  • Vollständige Konkurrenz
  • Funktionsfähiger Wettbewerb: Markt soll Allokations- und Fortschrittsfunktionen erfüllen. Ob dies geschieht soll in der Empirie anhand des Marktstruktur-Marktverhalten-Marktergebnis-Rasters beurteilt werden.
  • Wettbewerbsfreiheit: Wettbewerb selbst ist das Ziel. Wettbewerbspolitik soll Spielregeln festlegen und Wettbewerbshemmnisse abbauen.
  • Chicago School of Antitrust Analysis: Marktmacht ist Zeichen von gutem Wirtschaften. Wettbewerbsfreiheit fördert Innovation.

Instrumente der Wettbewerbspolitik:

  • Schaffung von wettbewerbspolitischen Spielregeln
  • Abbau nicht-willkürlicher Wettbewerbsbeschränkungen zur Steigerung der Markttransparenz und zur Förderung kleinerer Unternehmen
  • Schaffung willkürlicher Wettbewerbsbeschränkungen

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