Zeus

Zeus ist der Göttervater der griechischen Mythologie.

Erwähnungen

Nach Hesiod war Rheia Zeus’ Mutter und Kronos sein Vater.[1]Hesiod: Theogonie 453-457. Zeus’ Geschwister waren Hestia, Demeter, Hera und Hades.[2]Hesiod: Theogonie 453-455. Kronos verschlang seine Kinder jedoch direkt nach der Geburt,[3]Hesiod: Theogonie 459-460. da ihm prophezeit worden war, dass eines seiner Kinder ihn einst entthronen würde.[4]Hesiod: Theogonie 463-464. Zeus wurde jedoch von seiner Mutter in Lyktos auf Kreta in der Tiefe der Erde versteckt.[5]Hesiod: Theogonie 480-483. Kronos reichte sie stattdessen einen Stein in Windeln gewickelt, welchen dieser nichtsahnend verschlang.[6]Hesiod: Theogonie 485-489.

Zeus entthront anschließend seinen Vater Kronos[7]Hesiod: Theogonie 490-491. und Gaia bringt Kronos dazu Zeus’ Geschwister und den Stein wieder auszuwürgen.[8]Hesiod: Theogonie 494-497.

Zeus beherrscht den Donner und Blitz, welche ihm von den Zyklopen Brontes, Steropes und Arges gereicht und geschmiedet wurden,[9]Hesiod: Theogonie 139-141. nachdem er diese aus der Gefangenschaft ihres Vaters Uranos befreite.[10]Hesiod: Theogonie 501-504.

Zeus herrscht über die Menschen und Götter.[11]Hesiod: Theogonie 506. Menoitios, den Sohn des Iapetos und der Klymene, warf Zeus in den Erebos.[12]Hesiod: Theogonie 514-515. Atlas wurde von Zeus dazu bestimmt den Himmel über seinem Kopf zu stützen.[13]Hesiod: Theogonie 517-520.

In Mekone zerlegte Prometheus ein Rind und baute zwei Haufen auf, einen mit Fleisch und Geweide, der jedoch von dem Magen des Tiers bedeckt wurde und einen mit Knochen, der von Fett bedeckt wurde.[14]Hesiod: Theogonie 534-541. Zeus wies ihn höhnisch auf die ungerechte Verteilung hin.[15]Hesiod: Theogonie 542-545. Prometheus antwortete, dass Zeus selber von den beiden Haufen einen auswählen dürfe.[16]Hesiod: Theogonie 546-549. Zeus durchschaute den Täuschungsversuch,[17]Hesiod: Theogonie 550-551. und hob das Fett empor.[18]Hesiod: Theogonie 553.

Zeus fesselte Prometheus und sandte einen Adler, der am Tage Prometheus’ Leber fraß, welche dann Nachts wieder nachwuchs.[19]Hesiod: Theogonie 521-525. Später tötete Herakles den Adler und befreite Prometheus.[20]Hesiod: Theogonie 526-529.

Laut Hesiod ist Zeus Vater der Athene,[21]Hesiod: Theogonie 1. der neun Musen,[22]Hesiod: Theogonie 29, 53-61. der Styx,[23]Hesiod: Theogonie 397-398.

Zeus’ Gattin ist Hera.[24]Hesiod: Theogonie 328.

Laut Hesiod werden die Herrscher der Welt durch Zeus zu eben solchen.[25]Hesiod: Theogonie 94-96.

Quellenangaben

Quellenangaben
1 Hesiod: Theogonie 453-457.
2 Hesiod: Theogonie 453-455.
3 Hesiod: Theogonie 459-460.
4 Hesiod: Theogonie 463-464.
5 Hesiod: Theogonie 480-483.
6 Hesiod: Theogonie 485-489.
7 Hesiod: Theogonie 490-491.
8 Hesiod: Theogonie 494-497.
9 Hesiod: Theogonie 139-141.
10 Hesiod: Theogonie 501-504.
11 Hesiod: Theogonie 506.
12 Hesiod: Theogonie 514-515.
13 Hesiod: Theogonie 517-520.
14 Hesiod: Theogonie 534-541.
15 Hesiod: Theogonie 542-545.
16 Hesiod: Theogonie 546-549.
17 Hesiod: Theogonie 550-551.
18 Hesiod: Theogonie 553.
19 Hesiod: Theogonie 521-525.
20 Hesiod: Theogonie 526-529.
21 Hesiod: Theogonie 1.
22 Hesiod: Theogonie 29, 53-61.
23 Hesiod: Theogonie 397-398.
24 Hesiod: Theogonie 328.
25 Hesiod: Theogonie 94-96.

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